Die Drogenhilfe Knackpunkt ist ein ambulantes Hilfsangebot der SiT-Suchthilfe in Thüringen gemeinnützige GmbH.

Seit 2001 bieten wir in den verschiedenen Bereichen unseres Hauses Möglichkeiten der Grundversorgung, Gesundheitsfürsorge, Übernachtung sowie Beratung, Begleitung und Vermittlung an.

Die Grundlage unserer Arbeit ist eine offene und tolerante Haltung gegenüber KonsumentInnen illegaler Drogen sowie deren Umfeld. Wir sehen unsere Aufgabe in der gemeinsamen Entwicklung individuell machbarer Lebenswege im bzw. über den Drogenkonsum hinaus. Die Mitarbeiter unserer Einrichtung unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht und können Vertraulichkeit und Anonymität garantieren.

Genauere Informationen zu Angeboten, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern könnt ihr den einzelnen Bereichen entnehmen.

Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt der Zielgruppe der KonsumentInnen illegaler Substanzen sowie deren Angehörigen, Freunden, Bekannten und den am Hilfeprozess beteiligten Netzwerkpartnern.

Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende


Anlässlich des internationalen Gedenktages für verstorbene Drogengebrauchende fanden in Erfurt zwei Veranstaltungen statt, die Raum für Erinnerung, Begegnung und Information boten.
Im Drogenkontaktcafé „Knackpunkt“ kamen Besucherinnen und Besucher zu einer Gedenkfeier zusammen. Im Rahmen einer Andacht sprach Pfarrer Michael Neudert Worte des Trostes und der Hoffnung. Während einer Schweigeminute bestand die Möglichkeit, persönlich Abschied zu nehmen und der Verstorbenen zu gedenken. Im Anschluss lud ein gemeinsames Kaffeetrinken ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen zu teilen und sich gegenseitig zu stärken.
Am Nachmittag wurde der Gedenktag mit einem Informationsstand auf dem Fischmarkt in die Innenstadt getragen. Symbolisch auf Stühlen platzierte Schattenrisse erinnerten an die verstorbenen Menschen und luden Passantinnen und Passanten zum Innehalten ein. Die Installation machte deutlich, dass hinter jedem Drogentodesfall ein Mensch mit einer eigenen Geschichte steht und gab den Verstorbenen noch einmal einen sichtbaren Platz in unserer Mitte. Die Gespräche am Stand boten die Gelegenheit, auf das Thema aufmerksam zu machen, über die Lebensrealität drogengebrauchender Menschen zu informieren und für mehr Verständnis und gesellschaftliche Teilhabe zu werben. Der Gedenktag erinnert daran, wie wichtig niedrigschwellige Hilfsangebote, Prävention und gesellschaftliche Solidarität sind. Vor allem aber setzt er ein Zeichen gegen das Vergessen und für einen respektvollen Umgang mit den Menschen, die viel zu früh verstorben sind.

 

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Gedenktag 2026

 

In Erfurt wird der Gedenktag mit mehreren Aktionen begangen, um sowohl Raum für Trauer als auch für Aufklärung zu schaffen:
Im Drogenkontaktcafé „Knackpunkt“ besteht ab 10:00 Uhr im geschützten Rahmen die Möglichkeit, verstorbenen Menschen zu gedenken und bei Kuchen und Kaffee miteinander ins Gespräch zu kommen.

Um 13.00 Uhr findet eine Andacht mit Pfarrer Michael Neudert statt.


Zudem zeigt die Drogenhilfe Knackpunkt, gemeinsam mit weiteren ortsansässigen Institutionen an diesem Tag Präsenz im Stadtzentrum. Mit einem Stand wird dort auf die Schicksale der Menschen aufmerksam gemacht und gemeinsam den Personen gedacht, welche an den Folgen ihres Drogenkonsums verstorben sind. Symbolisch werden Schattenrisse auf Stühlen platziert, um an die Verstorbenen zu erinnern, zum Innehalten einzuladen und ihnen nochmal einen tatsächlichen Platz in unserer Mitte zu geben.
Es wird mehrere Möglichkeiten geben, Schmetterlinge (das Symbol des Gedenktags) auf kreative Art und Weise zu gestalten.
Zudem wird zum Gespräch eingeladen und kleine Give-aways vor Ort z.B. Origami-Schmetterlinge und Gedenkarmbänder verteilt.

 

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